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Sanitäre Systeme 

Es sind in Dänemark mehrere hunderte tausende  Häuser ohne Kloakanschluss. Es ist zwingend nötig, die Abwasserreinigung in Siedlungen ohne Kanalisation zu verbessern, um den Zustand der Gewässern zu verbessern.  Viele Häuser müssen gemäß der kommunalen Abwasserpläne ihre Abwasserreinigung  verbessern. Viele Kommunen finden aber die entsprechenden Kosten für Kloaknetz zu hoch . Es ist notwendig, dass die Kommunen, statt unkritisch zu kloakieren, durch dezentrale und preiswerte Lösungen, meist möglich Umwelt für das Geld erhalten. Kommunen die bereits relativ teure Lösungen überlegen, sollten überprüfen, ob nicht günstigere dezentrale Alternative vorhanden sind.

Die Kommunen sollen breite Kenntnisse über abwassertechnische Systeme und Komponenten besitzen, hierunter auch über sortierende Toilettentechnologie und pflanzenbasierte Abdünstungsanlagen, eventuell in Kombination mit einer Versickerung von Teilmengen. Sie könnten dann die Bürgern entsprechend informieren und einlaufende Anträge mehr seriös behandeln. Die Bürger können dank besseren Kenntnissen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme qualifizierte Entscheidungen treffen.

 Sanitäre Systeme - Reines Wasser - Humane Düngemittel

Jahr 2008 UNO´S internationale Jahr für Sanität.

Jahr 2003 war UNO´s internationale Jahr für reines Wasser. Laut WHO und UNICEF (Jahre 2000) ist die Deckung mit sanitären Lösungen in Städten in Afrika, Asien und Lateinamerika bzw.  84 / 78 / 87% aber nur 45 / 31 / 49% in ländlichen Gebieten. In 2002 hatten nur 49 % in Entwicklungsländer basale sanitäre Lösungen. Die Anzahl der in Diarrhöe, verursacht von schlechten sanitären Verhältnissen, Hygiene und Wasserversorgung, gestorbenen Menschen  (hauptsächlich Kinder unter 5 Jahre) entspricht Abstürze von 20 vollen Jumbojets jeden Tag.

Laut World Food Programme hungern ca. 800 Millionen Menschen, 250 Millionen Menschen werden laut FAO direkt von Wüstenbildungen belästigt.

Die Resolution von der Konferenz in Johannesburg 2002 formuliert, dass die Anzahl von Menschen ohne sanitäre Einrichtungen vor Jahre 2015 halbiert werden soll.

In dem reichen Teil der Welt sind wir ganz anders privilegiert. Wir haben jedoch in der modernen wohlhabenden Gesellschaft angefangen, über sowohl kreislauforientierte sanitäre Systeme  als auch über einen  erweiterten Schutz vom Wasser  und Verwendung von  humanen Düngemitteln und organischem Material zur erneuerten Produktion von Lebensmittel oder Energiegetreide, zu reflektieren.. Dies ist ein Teil der Überlegungen, wie die Gesellschaft in eine dauerhafte, positive Richtung , entwickelt werden kann.

Wir verbrauchen immer noch sehr große Mengen Trinkwasser, das wir durch Verwendung als Spülwasser in Toiletten verunreinigen. Humane Nährstoffe und organisches Material werden nicht in maximalen Mengen und maximaler Qualität als Düngemittel an die Landwirtschaft zurückgeführt.

Eine mehr tragfähige Biomasseproduktion - als Alternative der fossilen Energiequellen - führt zu keiner zusätzlichen Kohlendioxid-Emission in die Atmosphäre. Sie kann in weit größeren Maßstab errichtet werden.  Der erste  Schritt ist bereits getan, und mehrere werden folgen.

Der Mensch gibt den größten Teil der aufgenommene Nährstoffe wieder ab. Humanurin beträgt nur etwa 1% Des Haushaltabwassers aber enthält ca. 80% der Stickstoffmenge, ca. 55% der Phosphor- und ca. 60% der Kaliummenge - und aus sehr hohen Qualität mit nur ca. 0,06% der Blei- und 0,6% der Kadmiummengen und sehr wenig Indikatorbakterien.

Moderne hyperkomplexe Gesellschaften werden von Reflektionen und Kommunikationen über menschliche Verhältnisse auch in Betreff Naturprozesse  mit vielen Einfallswinkeln kennzeichnet. Viele natürliche Prozesse wie Separation, Sortierung, Filtrierung, Kompostierung, Entgasen, und Evapotranspiration ermöglichen eine Rückgewinnung von Wertstoffen anstatt diese als Abfall zu beseitigen.

Die Gestaltung von tragwertigen ökologischen Lösungen  soll nicht nur zu brauchbaren Produkten aber auch  zu brauchbaren Restprodukte führen. Werden z. B. in der Konfektionsindustrie Meterwaren maschinell und computergesteuert ausgeschnitten, reicht es natürlich nicht, nur die ausgeschnittenen Teile zu berücksichtigen,  aber auch in hohem Grad die Reste. Es muss stets die Restprodukte berücksichtigt werden, auch wenn es sich um ev. unerwünschten Abfall handelt.

Menschen sind nachdenkende Organismen, die Nahrungsmittel durch einen Eingang der Mund - automatisch  in zwei qualitativ und quantitativ getrennten Fraktionen - Urin und Fäkalien ausscheiden.

Menschen besuchen täglich mehrmals die Toilette. Sie ist öfters eine Stelle zum nachdenken aber nur selten ist die Toilette Gegenstand für die Gedanken.

Warum denken, produzieren und verwenden Wissenschaftler und Ingenieure mit zwei Ausgängen, in Gegenzeitz zu Vögeln, die nur einen haben, sanitäre Systeme basiert auf Toiletten mit nur einen Eingang?

Natürliche Prozesse  ist kein Imperativ für reflektierende  Gestalter in der modernen Gesellschaft aber Reflektionen über Reflektionen, und Möglichkeiten müssen gleich Anforderung sein.  Die Möglichkeit für eine Gestaltung gemäß, in Verlängerung von und Gebrauch der eigenen Prozesse des Körpers sind vorhanden.

Die Gestaltung einer Toilette ist aus großer Bedeutung für die Benennung und Bestimmungen der Restprodukte - Abfall oder Ressource - und Zielsetzung  wegen.

Wegschaffen oder Wiederverwendung, und folglich aus entschiedener Bedeutung in Verbindung mit Strategien vor eine dauerhafte, tragfähige Entwicklung.

Alte römische Aquädukte - Monumente guter langzeitdauerne Konstruktionen aber auch Monumente schlechter ökologischen Ingenieurarbeit betr.  tragfähiger Verwaltung der Wasserressource in einem problematischen Wegschaffparadigm.

Vor 2000 Jahren haben tüchtige römische Ingenieure  des römischen Imperiums Aquädukte für die Transport vom Trinkwasser über lange Strecken konstruiert . Diese Aquädukte sind noch heutzutage auf vielen Plätzen ersichtlich. Falls die Römer ihre örtlichen Flüsse besser geschützt hätten , wäre der Wassertransportbedarf viel geringer.

Moderne Kloaksysteme und Abwasserreinigungsanlagen sind  zwar eine Problemlösung - aber große Investierungen mit langer Horizont  in einem Wagschaffenparadigm  ist gleichzeitig eine Barriere für die Einführung von Systemen  und Restprodukten in einem Wiederverwendungsparadigm. 

Wasserspülende Sammeltoiletten und Kloakierung war die Antwort auf die Frage wie man in einer angenehmer Weise die hygienischen Verhältnissen und Gesundheit in Städten mit Problemen Trinkwasser und humanen Ausscheidungen getrennt halten könnten. Die technischen Problemlösungen  befassten sich aber mit Fragen betr. Wegschaffens und nicht wie man mit annehmbarer Sicherheit Wasser, Nährstoffe und organisches Material wieder verwenden könnte. Eine Änderung dieser Einstellung macht sich aber jetzt merkbar. Wasserersparnisse und Wiederverwendung scheinen wieder erreichbare Möglichkeiten zu haben, jedoch in einer modernisierten Ausgabe.

Sortierende Toiletten - viele Menschen kennen die nicht, und viele glauben, dass diese in den 90-en Jahren im Schweden erfunden wurden -  wurden aber sehr lange zurück in vielen geographischen Gebieten und in vielen Kulturen verwendet. Im Skandinavien waren vor 100 Jahren sortierende Toilettensysteme ohne Wasserspülung in sowohl Städte als auch in ländlichen Gebieten allgemein verbreitet. Die wasserspülenden Toiletten haben später Vorrang in die Städte bekommen, während die trockenen Lösungen in vielen ländlichen Gebieten ohne Kloakierung überlebten. Ende des 20.Jahrhunderts kamen neue und moderne sortierenden Toiletten ohne Wasserspülung auf dem Markt als eine ökonomische und ökologische sanitäre Alternative.  

BACKLUND besitzt langjährige Erfahrung von beiden Systemen, und nimmt an Forschung und Entwicklung, statt, sowohl bez. Anpassung vorhandener sanitären Systeme zu Ansprüche auf  bessere Wirtschaftlichkeit als auch an Forschung, Weiterentwicklung und Realisierung von sortierender Lösungen (Sehe PROJEKTE, BERICHTE und ARTIKEL).

 Ausgewählte sanitäre Systeme

Sortierende Komposttoilettensysteme

Sortierende Komposttoilettensysteme können ökonomisch und ökologisch richtige sanitäre Lösungen für Häuser ohne Kloaknetzanschluss. Der Urin wird in separaten Behälter gesammelt und gelagert.  Der für das Einsammeln/Kompostierung  von Fäkalien kann im Toalettenstuhl integriert oder unter diesem angebracht sein. Das System kann ein Batchsystem mit kleinen oder größeren Behälter sein, in dem die gefüllten Behälter für Kompostierung gestellt werden, oder in einen vorhandenen Kompostbehälter überführt werden. Es kann auch aus einem größeren kontinuierlichen System bestehen, aus dem z.B.  einmal jährlich eine Teilmenge - das älteste Material - ausgenommen wird.

Sortierende Toilettensysteme mit Wasserspülung

Sortierende Toilettensysteme mit Wasserspülung können mit oder ohne Kloakanschluss verwendet werden. Es wird hier ein Aufsammeln des abgetrennten Urins und eine Reduktion des Spülwasserbedarfes erreicht. Wird eine nachfolgende Separation der Fäkalien und Paper vom Spülwasser, kann der Gebrauch eines Separators erwägt werden. In einigen Installationen kann eine Filtereinheit für Entwässerung  und  Kompostierung verwendet werden.                   

 Vakuumtoilettensysteme - mit/ohne Urinabtrennung

 Ein direktes Vakuumsystem ist ein komplettes System für eine Toilette. Dadurch werden Ventilprobleme oder Probleme der Einzelteile eines großen  gemeinsamen Systems vermieden. Das System findet in Gebieten ohne Kloakanschluss und mit schwierigen topografischen, Erdboden- oder grundwasserrelatierte Problemen Verwendung. Das System kann auch zum Einzammeln einer begrenzten Menge vom konzentrierten Material verwendet werden.

Weidenabdünstungsanlagen

Weidenabdünstungsanlagen gewährleisten eine ökologische Behandlung vom Haushaltabwasser oder Teilströme davon ohne nachfolgenden Ablauf an Wasserrezepient. 

.Last modified:  07.07.2016  backlund@backlund.dk   +45 60931453   Holmebjerg 21, DK-2950 Vedbæk Danmark